WM alle zwei Jahre? CAF unterstützt FIFA und könnte entscheidende Stimmen liefern

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WM alle zwei Jahre? CAF unterstützt FIFA und könnte entscheidende Stimmen liefern




FIFA-Präsident Gianni Infantino will lieber alle zwei Jahre statt alle vier Jahre eine Weltmeisterschaft spielen lassen. Unterstützung erhält er dabei vom afrikanischen Verband CAF – und dieser könnte eine entscheidende Rolle spielen.

Sind in der WM-Frage einer Meinung: Gianni Infantino und Patrice Motsepe.

AFP by way of Getty Photographs


Das Exekutivkomitee des afrikanischen Kontinentalverbandes CAF stellte sich auf seiner Sitzung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat geschlossen hinter die vom Weltverband FIFA forcierte Idee. “Afrika könnte der größte Nutznießer einer Weltmeisterschaft alle zwei Jahre sein”, erklärte Exko-Präsident Patrice Motsepe.


Sollte es zu einer Abstimmung kommen, dürfte sich Infantino der Stimmen aus Afrika additionally gewiss sein. Und das sind nicht wenige: Sieben von 37 Vertretern im entscheidungsrelevanten FIFA-Council kommen aus CAF-Mitgliedsländern.Auch der südamerikanische Dachverband CONMEBOL mit seinen fünf stimmberechtigten Vertretern im Council gilt als Verfechter der Verkürzung des WM-Rhythmus von vier auf zwei Jahre, dazu kommt die Stimme von FIFA-Präsident Infantino. Das wären bereits 13 Ja-Stimmen, sechs würden lediglich zu einer einfachen Mehrheit fehlen.


Beim FIFA-Kongress im Mai hatten 166 der 209 Verbände für die Durchführung einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich einer WM-Endrunde alle zwei Jahre gestimmt. “Was zählt, sind die Ergebnisse der Studie”, sagte Infantino damals, seine Ansicht aber gleichzeitig durchblicken lassen: “Klubs haben die Likelihood auf fünf oder sechs Titel professional Jahr. Jede Nationalmannschaft hat nur alle vier Jahre die Möglichkeit.”

Wenger dafür, Boban dagegen


FIFA-Chefentwickler Arsene Wenger hat gar schon einen konkreten Zeitplan im Kopf. Geht es nach dem ehemaligen Arsenal-Coach, wird nach der EM 2024 in Deutschland und der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada alles anders: 2027 eine EM und die anderen Kontinentalturniere, 2028 wieder eine WM, “und so weiter”, sagte der Franzose jüngst: “Es geht nicht darum, recht haben zu wollen, sondern die beste Lösung für den Fußball zu finden.”


Doch vor allem die UEFA wehrt sich gegen Infantinos Pläne. “Die Weltmeisterschaft kann aus tausend Gründen nicht alle zwei Jahre stattfinden”, sagte UEFA-Direktor Zvonimir Boban kürzlich der Gazzetta dello Sport.


Die ohnehin schon arg strapazierten Topstars würden dann wohl vermehrt auf Endrunden verzichten, mit der beinahe inflationären Austragung verlieren Turniere an Wert. Dazu kommt die Übersättigung der Konsumenten, die nicht endlos intestine gehen dürfte. Konkrete Lösungsansätze für all diese Probleme gibt es noch nicht.



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