Keine Zugeständnisse an Perez & Co.: Auch FIFA droht mit Konsequenzen

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Keine Zugeständnisse an Perez & Co.: Auch FIFA droht mit Konsequenzen




Bislang hatte sich die FIFA beim Thema Tremendous League zurückgehalten. Am Dienstag machte Gianni Infantino auf dem UEFA-Kongress die ablehnende Place des Weltverbands deutlich. Dabei galt er als eine Artwork Ass im Ärmel für Florentino Perez.

Gianni Infantino und Florentino Perez sind gute Bekannte. Rückendeckung gab es vom FIFA-Präsident trotzdem nicht.

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“Ich glaube, ja.” So recht überzeugt wirkte UEFA-Boss Aleksander Ceferin nicht, als er am Montag gefragt wurde, ob er Infantino noch vertraue. “Ich freue mich darauf, ihn morgen zu hören.”


Infantinos Worte dürften Ceferin in der Tat gefreut haben. Denn auch der FIFA-Präsident machte keinerlei Zugeständnisse an die Gründungsmitglieder der Tremendous League. Er sagte der UEFA die “volle Unterstützung” zu, es gebe “keinen Zweifel an der Ablehnung der FIFA” gegenüber des Alleingangs der zwölf europäischen Spitzenklubs.

Auch die FIFA verzichtet auf die Hilfe der “Fußball-Retter”


Actual-Präsident Florentino Perez, seines Zeichens auch Vorsitzender der Tremendous League, hatte sich in einem Interview auf die Aussage eingelassen, man habe “zum Wohl des Fußballs” so gehandelt. “Jetzt machen wir dies, um den Fußball zu retten, der sich in einer kritischen State of affairs befindet.”



Entweder bist du drin oder du bist draußen. Man kann nicht halb drin und halb draußen sein.


Kritisch ist aber nicht die Lage des Fußballs an sich, sondern vielmehr die Finanzsituation bei so manchem Spitzenklub. Oder, wie es Gladbachs Sportdirektor Max Eberl treffend ausdrückte: “Wenn ich jetzt das Zitat von Herrn Perez höre, dann weiß ich nicht, ob das jetzt der Klub der Superreichen ist oder der Klub der Tremendous-Verschuldeten. Das sind Vereine, die in den letzten Jahren maßlos über ihren Möglichkeiten gelebt haben und einfach jetzt mit dieser Tremendous League versuchen, ihren Arsch zu retten.”


Das Leder wird aber auch ohne diese Groups weiterrollen, das machte Infantino überdeutlich. “Wenn einige sich entscheiden, ihren eigenen Weg zu gehen, dann müssen sie mit den Konsequenzen leben”, sagte der Schweizer: “Konkret bedeutet das: Entweder bist du drin oder du bist draußen. Man kann nicht halb drin und halb draußen sein.”


Auch die FIFA kauft Perez & Co. die Märtyrerrolle additionally nicht ab. Die UEFA hatte in Particular person von Ceferin bereits damit gedroht, dass Spieler von Tremendous-League-Klubs mit Sanktionen bis hin zum Ausschluss von Welt- und Europameisterschaften rechnen müssen. Infantino sagte nun, er sehe es als seine “Aufgabe als FIFA-Präsident, das europäische Sportmodell zu beschützen”.


Zu diesem Modell gehört auch die – ebenfalls umstrittene – Champions-League-Reform, die ab 2024 das alte Modell ablöst. Sie diente bereits als Zugeständnis an die großen Vereine. Doch den Tremendous-League-Groups ging sie nicht weit genug. “Sie sagen, das neue Format kommt 2024. 2024 sind wir alle tot”, hatte Perez behauptet.


Vielleicht dachte Infantino auch an diese Worte, als er sagte: “Wir wollen sicherstellen, dass der Fußball auf der ganzen Welt überleben kann.” Nicht nur in Madrid, Mailand und Manchester additionally, wo man trotz Pandemiezeiten offenbar keine kleineren Brötchen mehr backen will.

Perez fordert den Dialog, den man selbst nicht geführt hat


Geht der Tremendous-Plan auf? Für Perez sind die Aussagen Infantinos jedenfalls ein schwerer Rückschlag, den beiden wird ein ausgezeichnetes Verhältnis nachgesagt. Ohne jeglichen Rückhalt in UEFA und FIFA bleibt den Tremendous-League-Gründern aber wohl nur der Rechtsweg, denn verhandlungsbereit scheint man bei den beiden Verbänden nicht zu sein. Perez hatte erklärt, die UEFA müsse nun “einen Dialog führen und nicht drohen” – und das, nachdem man selber klammheimlich eine Tremendous League an den Institutionen vorbei ins Leben gerufen hatte.


Doch der europäische Verband dürfte sich nach Infantinos Aussagen weniger denn je genötigt sehen, sich mit den Abtrünnigen an einen Tisch zu setzen. Die Tremendous League sei, so Infantino, “eine geschlossene Gesellschaft, eine Abspaltung von den existierenden Institutionen, den Ligen, Verbänden, der FIFA und UEFA”.



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