FIFA überprüft Transgender-Regeln

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FIFA überprüft Transgender-Regeln


Aktualisiert am 21.06.2022, 10:10 Uhr

Nach dem Weltschwimmverband Fina und der Worldwide Rugby League überprüft nun auch die FIFA ihre Richtlinien am Umgang mit Transmenschen.Fina lässt nur noch Transgender-Athletinnen zu Frauen-Wettbewerben zu, wenn sie ihre Geschlechtsanpassung bis zum 12. Lebensjahr abgeschlossen hatten.Mehr Sportthemen finden Sie hierAuch der Fußball-Weltverband FIFA arbeitet an neuen Richtlinien zum Umgang mit Transmenschen. “Die FIFA überarbeitet derzeit ihr Reglement zur Geschlechtergerechtigkeit in Absprache mit Experten”, teilte ein FIFA-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit.Die FIFA stütze sich dabei einerseits auf die Vorgaben zahlreicher Interessengruppen für Medizin, Recht, Wissenschaft/Leistung und Menschenrechte. Zudem verwies der Weltverband auf den IOC-Rahmen für Equity, Inklusion und Nichtdiskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität und Geschlechtsunterschieden vom November 2021. Da der Prozess noch nicht abgeschlossen sei, könne man sich zu Einzelheiten der vorgeschlagenen Änderungen des bestehenden Reglements derzeit aber nicht äußern.
Sollte die FIFA vor Inkrafttreten des neuen Reglements zur Überprüfung einer Spielberechtigung für einen Transmenschen aufgefordert werden, werde jeder einzelne Fall unter Berücksichtigung der “klaren Verpflichtung der FIFA zur Achtung der Menschenrechte” behandelt, hieß es am Dienstag.Worldwide Rugby League schließt Transgender-Athletinnen ausDie Worldwide Rugby League folgte am Dienstag dem Beispiel des Schwimm-Weltverbandes Fina und schließt bis auf Weiteres Transgender-Athletinnen von internationalen Frauenwettbewerben aus. Die Fina hatte am Sonntag neue Regeln für Transmenschen festgelegt. Danach dürfen sie nur an Frauen-Wettbewerben teilnehmen, wenn sie ihre Geschlechtsanpassung bis zum Alter von zwölf Jahren abgeschlossen haben. Zudem gibt es Überlegungen einer sogenannten “offenen” Wettkampfkategorie.Auch der Leichtathletik-Weltverband könnte nach Aussagen seines Vorsitzenden Sebastian Coe möglicherweise den neuen Fina-Regeln folgen. In der Vorwoche hatte auch der Internationale Radsportverband seine Regeln für die Zulassung von Transgender-Athleten mit strengeren Grenzwerten aktualisiert. (dpa/ska)

Aktualisiert am 17.06.2022, 12:53 Uhr

Die Fußball-WM 2026 wird in 16 Städten in Nord- und Mittelamerika ausgetragen. Elf Austragungsorte sind in den USA, drei in Mexiko und zwei weitere in Kanada.



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